Informationen zum Gehorsamslehrgang ab 12. Oktober 2019

 

über 16 Wochen mit Abschlussprüfung in Theorie und Praxis

 

 

Ziel ist es, dass das Hunde-Halter-Team sich ohne Belästigung oder Gefährdung Dritter in der Öffentlichkeit bewegen kann.

 

Für diesen Lehrgang werden die Sachkunde des Halters, sein Umgang mit dem Hund und der Erziehungsstand des Hundes überprüft. Dieser Lehrgang lehnt an den Hundeführerschein an und zeigt durch bestandene Prüfung, dass der Besitzer mit seinem Hund eine gut abrufbare Erziehung erlernt hat.

 

Die Prüfung beinhaltet eine theoretische Sachkundeprüfung aus dem Sachkundebuch des Hundeführerscheins.

 

Die praktische Prüfung wird einmal an der Leine absolviert und einmal ohne Leine geprüft.

 

Die Prüfung wird an einem unbekannten Ort stattfinden.

 

Der Hund sollte ein Halsband (ohne Zug) und ein Brustgeschirr tragen. Zusätzliche Hilfsmittel wie Pfeife, Clicker, Schleppleine, Maulkorb, Leckerlis, Spielzeug und Lob sind erlaubt. Hilfsmittel, die dem Hund Schmerzen zufügen sind nicht erlaubt.

 

 

Voraussetzungen: Der Hund sollte bei der Prüfung 12 Monate alt sein.

 

Die Lehrgangsgebühr von 240 Euro plus 9,95 Euro für das Lehrbuch und die Teilnahme an 16 Trainingseinheiten sollte bezahlt und absolviert sein.

 

Wenn die Prüfung nicht bestanden wurde, kann sie nach vier Wochen wiederholt werden.

 

 

 

Inhalte zur Vorbereitung:

 

 

 

Ø  Leinenführigkeit (je nach Ausbildungsstand vorher Schleppleinentraining und

 

danach an der kurzen Leine) an lockerer Leine. (Seite des Menschen rechts oder

 

links.) Der Hund sollte hierbei nicht abgelenkt sein und sich dem Menschen

 

zugewandt zeigen.

 

 

 

Ø  Sitz, Platz und Bleib mit Sicht- und Hörzeichen.

 

Bleib mit Sichtkontakt über 10 bis 15 Schritte entfernt vom Hund.

 

Während dieser Aufgabe bleibt die Aufmerksamkeit beim Halter bis

 

Das Auflösungskommando kommt.

 

 

 

Ø Bewältigung obiger Aufgaben unter Ablenkung (andere Hunde, schnelle, bewegliche und ungewöhnliche Objekte z. B. Kinderwagen etc.).

 

 

 

Ø  Hundebegegnungen mit obigen Kommandos regeln.

 

 

 

Ø  Steh und Stopp aus der Bewegung mit Sichtzeichen und Hörkommando.

 

Steigerung ist, dieses Kommando aus der Distanz abzuverlangen.

 

 

 

Ø  Bei der Pause soll der Hund an der lockeren Leine geduldig warten lernen.

 

 

 

Ø  Handling des Hundes. Dabei wird der Hund von einer fremden Person

 

angefasst und „untersucht“.

 

 

 

Ø  Autotraining – hierbei veranlasst der Hundebesitzer, dass sein Hund

 

kontrolliert aus dem Auto ein- und aussteigt.

 

 

 

Ø  Abbruchsignal/Antigiftködertraining/Hergeben. Hierbei unterlässt der Hund eine begonnene Handlung und setzt oder legt sich zunächst hin, um auf ein

 

weiteres Kommando zu warten. Der Hund soll auf Kommando etwas

 

aus dem Maul hergeben.

 

 

 

Ø  Bewältigung von ungewöhnlichen Situationen: Fahrstuhlfahren mit

 

dem Halter und einer fremden Person, Üben an stark befahrenen

 

Straßen oder Bahnhof.

 

 

 

Ø  Antijagdtraining. Hierbei muss der Hund seinen Jagd- bzw. Hütetrieb

 

zugunsten seines Halters abbrechen.

 

 

 

Jeder dieser Aufgaben sollten täglich in kurzen Einheiten geübt werden.

 

Beim Bestehen der Prüfung erhält das Halter/Hund Team ein Zertifikat

 

in dem die Lehrgangsinhalte aufgeführt sind.